Resorbierbares Nahtmaterial

Für Gewebeadaptationen, deren mechanische Unterstützung zeitlich begrenzt sein soll, stehen, je nach erforderlichem Zeitraum, verschiedene resorbierbare Materialien zur Verfügung. Diese werden auf Grund ihrer chemischen Eigenschaften und Veredelungen vom Körper optimal toleriert und anschließend problemlos abgebaut und eliminiert. Während des Abbauprozesses liegt das Material ohne Einkapselungen und Gewebereaktionen im Gewebe.

Ziel ist die Auswahl eines Materials, welches Reißkraft und Zugfähigkeit in dem Maße verliert, wie die verschiedenen Gewebestrukturen ihre Funktionen durch Wundheilung wieder selbst übernehmen können. Entscheidend dafür ist die

Reißfestigkeit "50%" = Zeitmaß, in der das Fadenmaterial 50% seiner Reißkraft verliert.

(Richtwert aus klinisch bestätigten in-vitro-Versuchen zur indikationsgerechten Materialauswahl).

Die eigentliche Auflösungszeit des Fadenmaterials ist abhängig von:

  • der Art des Materials
  • der Durchblutung des Gewebes
  • der Struktur des Gewebes
  • dem Ausmaß der Flüssigkeitsanlagerungen an das Fadenmaterial

 

Abb. 1 Gewebeverträglichkeit
14 Tage postoperativ
Abb. 2 Reißfestigkeit
(Verhältnis Fadenreißkraft / Wundheilung)
Abb. 3 Resorptionskennlinien der
RESORBA Materialien

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